Prospekt: ABC der Tiere – Der Lese- und Schreiblehrgang (Bestell-Nr. 1801)

Materialliste 31 Lesetexte mit Silbentrenner Fit im Lesen Erzähltexte mit Arbeitsblättern zum Lesetraining und Leseverständnis – Klasse 3 / 4 * nur im Shop bestellbar: www.mildenberger-verlag.de; Online-Voraussetzungen: Internetzugang, Browser. Fit im Lesen Lesetexte mit Arbeitsblättern zum Lesetraining und Leseverständnis DIN A4, KVs, inkl. Lösungen, Ringb. Bestell-Nr. Erzähltexte, Klasse 1 / 2, DIN A4, Print 1200-38 ca. 288 S. Digital-Lizenz*, 120 Monate 1200-387 ET: 11 / 2022 Print & Digital* 1200-3874 Erzähltexte, Klasse 3, 276 S. Print 1200-30 Digital-Lizenz*, 120 Monate 1200-307 Print & Digital* 1200-3074 Erzähltexte, Klasse 4, 276 S. Print 1200-32 Digital-Lizenz*, 120 Monate 1200-327 Print & Digital* 1200-3274 DIN A4, KVs, inkl. Lösungen, Ringb. Bestell-Nr. Sachtexte, Klasse 3, 276 S. Print 1200-31 Digital-Lizenz*, 120 Monate 1200-317 Print & Digital* 1200-3174 Sachtexte, Klasse 4, 260 S., Print 1200-33 Digital-Lizenz*, 120 Monate 1200-337 Print & Digital* 1200-3374 www.mildenberger-verlag.de/760 Name: Datum: © Mildenberger Verlag · Bestell-Nr. 1200-33 103 KV 10C Text lesen; Stichwörter am Rand notieren Meilensteine der Mobilität Menschen wollten schon immer möglichst schnell von A nach B gelangen, um andere Leute und Orte zu erreichen oder um Handel zu betreiben. In früherer Zeit war man hauptsächlich mit Pferden und Kutschen unterwegs. 1816 kam es allerdings zu einem großen Pferdesterben, da im Jahr zuvor ein Vulkan auf Indonesien ausgebrochen war. Seine Asche war in die nördliche Hemisphäre gelangt, was zu Missernten führte. Futter für Pferde stand deshalb kaum zur Verfügung, sodass viele der Tiere starben. Aufgrund dieser Umstände dachte Karl Drais, ein Baron aus Mannheim, darüber nach, eine Fortbewegungsalternative zu Pferden zu entwickeln. 1817 erfand er eine neuartige Laufmaschine und unternahm auf ihr am 12. Juni desselben Jahres eine erste, historisch belegte Fahrt. Drais’ Maschine bestand aus zwei hintereinander angeordneten Rädern, einem Sitz und einer kleinen Lenkstange. Zusätzlich gab es ein Brett, auf dem der Fahrer seine Arme ablegen konnte. Pedale jedoch hatte das neuartige Gefährt noch keine. Um vorwärtszukommen, musste man sich mit den Füßen vom Boden abstoßen. Mit bis zu 14 km/ h war man zwar einigermaßen schnell, allerdings war die Handhabung der neuen Laufmaschine alles andere als leicht. Das Balancieren erforderte einige Übung und die Straßenverhältnisse erschwerten das Fahren darüber hinaus. Da das Gefährt zudem sehr teuer war, konnten es sich nur Adelige und Angehörige des gehobenen Bürgertums leisten. Dennoch erregte das neuartige Zweirad zunächst auch über die Grenzen von Deutschland hinaus viel Aufmerksamkeit. 1819 wurde das von Drais entwickelte Zweiradmodell jedoch zunehmend kritischer betrachtet. Es war unbequem, schwer zu steuern und führte vermehrt zu schweren Unfällen. Fahrten auf den Gehwegen wurden zum Teil verboten, sodass die Laufmaschine auf den Straßen Pferden und Kutschen in die Quere kam. So kehrten Wohlhabende aus Bequemlichkeit zur Pferdenutzung zurück und die ärmere Bevölkerung konnte es sich schlichtweg nicht leisten. Drais’ Laufmaschine kam rund drei Jahre nach ihrer Erfindung schon wieder aus der Mode. 1 5 10 15 20 25 30 35 1200-33_Buch.indb 103 19.08.2021 14:26:55 Lesestuf e 3 Name: Datum: © Mildenberger Verlag · Bestell-Nr. 1200-33 101 KV 10B Text lesen; Stichwörter am Rand notieren 1 5 10 15 20 25 Meilensteine der Mobilität Menschen wollten schon immer möglichst schnell von A nach B gelangen. Früher waren sie meist mit Pferden und Kutschen unterwegs. 1816 starben jedoch viele Pferde, da im Jahr zuvor ein Vulkan in Asien ausgebrochen war. Die Aschewolken am Himmel gelangten auch zu uns und führten zu Missernten. Futter stand für Pferde kaum zur Verfügung, sodass viele Tiere starben. Aus diesem Grund dachte Karl Drais, ein Baron aus Mannheim, darüber nach, eine Alternative zur Fortbewegung mit Pferden zu entwickeln. 1817 erfand er eine neuartige Laufmaschine und unternahm auf ihr am 12. Juni eine erste historisch belegte Fahrt. Drais’ Maschine bestand aus zwei hintereinander angebrachten Rädern. Sie hatte einen Sitz und eine Lenkstange. Zusätzlich gab es ein Brett, auf dem man die Arme ablegen konnte. Das neuartige Gefährt hatte allerdings noch keine Pedale. Um vorwärtszukommen, stieß man sich mit den Füßen vom Boden ab. Mit bis zu 14 km/ h war man zwar schnell, allerdings war das Fahren nicht leicht. Das Balancieren musste erst geübt werden. Da das Gefährt zudem sehr teuer war, konnten es sich nur Adelige und reichere Bürger leisten. Dennoch erregte das neuartige Rad auch über die Grenzen von Deutschland hinaus viel Aufmerksamkeit. 1819 wurde Drais’ Zweirad jedoch immer kritischer betrachtet. Es war unbequem, schwer zu steuern und führte zu schweren Unfällen. Fahrten auf den Gehwegen wurden zum Teil verboten. Und auf den Straßen kamen die Räder Pferden und Kutschen in die Quere. So nutzten Reiche lieber wieder Pferde. Und die Ärmeren konnten sich das Rad einfach nicht leisten. Drais’ Maschine kam rund drei Jahre nach ihrer Erfindung schon wieder aus der Mode. 1200-33_Buch.indb 101 19.08.2021 14:26:48 Lesestufe 2 Name: Datum: © Mildenberger Verlag · Bestell-Nr. 1200-33 Text lesen; Stichwörter am Rand notieren 99 KV 10A Meilensteine der Mobilität Menschen wollten schon immer schnell von einem Ort zum anderen kommen. Früher waren sie meist mit Pferden und Kutschen unterwegs. 1815 brach jedoch ein Vulkan in Asien aus. Die Asche gelangte als Wolke bis zu uns. Sie führte zu schlechten Ernten. So gab es kaum Futter für die Pferde und viele Tiere starben. Deshalb machte sich Karl Drais, ein Baron aus Mannheim, viele Gedanken. Wie konnte man anders vorwärtskommen? 1817 erfand er eine neuartige Laufmaschine. Am 12. Juni machte er damit eine historisch belegte Fahrt. Die Maschine hatte zwei Räder, einen Sitz und eine Stange zum Lenken. Auf einem Brett konnte man die Arme ablegen. Pedale gab es nicht. Man stieß sich mit den Füßen vom Boden ab. Mit dem Zweirad war man zwar schnell, doch das Fahren war nicht leicht. Man musste erst üben, das Gleichgewicht zu halten. Und da das Gefährt sehr teuer war, konnten es sich nur Adelige und reiche Bürger leisten. Dennoch wurde es auch über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt. 1819 fanden die Leute das Laufrad jedoch immer weniger gut. Es war nicht bequem und schwer zu steuern. Außerdem führte es zu schweren Unfällen. Reiche nutzten lieber wieder Pferde. Und die Ärmeren konnten sich das Rad nicht leisten. Die Maschine von Drais kam drei Jahre nach ihrer Erfindung wieder aus der Mode. 1 5 10 15 20 25 1200-33_Buch.indb 99 19.08.2021 14:26:42 Lesestuf e 1 NEU! Sachtexte Klasse 4

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